NEUER ANLAUF ZUR SPORTSTADT
Tom Wolter, Stadtrat
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Die Stadt darf sich nicht aus den Verpflichtungen für ihre Sportstätten lösen und den Vereinen die Unterhaltung der Sportstätten aufbürden.
Der großen städtischen Sporttradition verpflichtet und auf die tausenden Sportler und Sportbegeisterten bauend muß Halle in einem neuen Anlauf wieder zur Sportstadt werden.
Leistungssport und Breitensport müssen gleichermaßen gefördert und entwickelt und vorhandene Ressourcen, wie Sportstätten, durch übergreifendes Sportmanagement besser genutzt werden.
Die Stadt darf sich nicht aus den Verpflichtungen für ihre Sportstätten lösen und den Vereinen die Unterhaltung der Sportstätten aufbürden. Wir fordern kontinuierliche öffentliche und private Investitionen in Sportvereine und Sporteinrichtungen. Sportanlagen für die traditionellen Mannschaftssportarten wie für Trendsportarten (Streetball-Flachen, Skaterbahnen, Klettertürme etc.) rechtfertigen mit ihrer sozialen Wirkung, der Einbindung von Jugendlichen und der Identifikation der Bürger mit ihrer Sportstadt allemal die Investitionen. Jede Sportförderung muss bedarfsorientiert sein und darf keine gering ausgelasteten Sportkomplexe aus Prestigegründen heraus schaffen.
Beim Tourismus fordern wir, die Angebote für den Wassertourismus und für Fahrrad-und Rucksacktouristen deutlich zu verbessern. Mit Neueinrichtung eines modernen Zeltplatzes, Anlage von Bootshäfen in Nähe der Altstadt und dem Angebot preiswerter Familien-und Jugendherbergen lassen sich mehr Touristen in die Stadt locken - zu Wasser und zu Lande - und die Stadt national wie international bekannter machen.