Todesurteil für die Riebecktürme als markantes Stadteingangstor
Hochhaustisch zur Zukunft der Hochhäuser auf dem Riebeckplatz in Halle (Saale)
Erklärtes Ziel der HWG-Geschäftsführung war von Anfang an ein Abriss der Häuser, wofür Geschäftsführer Wahlen betriebswirtschaftliche Argumente anführte.
Dennoch bedauern wir MitBürger die Entscheidung unter stadtplanerischen Aspekten. Beide Türme stellen ein Eingangstor zur Stadt und zur Hochstraße, dem Bindeglied zu Halle-Neustadt, dar. Zugleich fassen die markanten Hochhäuser den an den Rändern immer stärker erodierenden Riebeckplatz mit ein. Eine attraktive Umgestaltung und Sanierung der Gebäude hätte diesen markanten Ort aus unsrer Sicht aufwerten und erhalten müssen.
„Die Türme fassen den Platz, wenn diese verschwinden ist er flach und zerfließt, das wird eine optische Katastrophe“, so Prof. Ehrler.
Die jetzt entstehenden Leerflächen dürfen kein Dauerzustand werden. Insofern können wir den Neubau eines Hochhauses nur als Teillösung sehen. Eine Zwillingslösung muss weiterhin das Ziel sein. Wir MitBürger werden daher im Stadtrat auch nach einem beschlossenen Abriss, auf einen hochwertigen Ersatz für beide Hochhäuser drängen.